Projekte & Aktionen

Was fliegt und krabbelt auf der Apfelwiese

Am 18. Mai kam Frau Scherl wieder zu Besuch. Wir trafen uns im Bürgergarten bei unserem Baum „Gustav“. Den haben wir im November gepflanzt. Er hat nun grüne Blätter und ist schon gewachsen. Das ist toll. Am diesem Mittwoch haben wir viel über Insekten erfahren und viele schöne Blumen auf der Apfelwiese gesehen. Zuerst erklärte uns Frau Scherl, woran man Insekten erkennt: Sie haben genaue 6 Beine, einen Hinterleib, Oberköper und Kopf. Dann durften wir mit Becherlupen vorsichtig ein Tier vom Wiesenrand einfangen. Wir blieben am Rand, damit nicht alles zertrampelt ist und die Insekten noch genug Nahrung finden und die Blüten bestäuben können. Aber auch dass der Bauer die Wiese noch gut mähen kann und die Kühe ein tolles Essen bekommen.  Als wir die Tiere genauer untersuchten, fanden wir auch Spinnentiere mit 8 Beinen und Vielfüßer wie Asseln oder Tausendfüßer mit ganz vielen Beinen. Frau Scherl erzählte uns noch viel über den Marienkäfer und wir spielten ein Quiz. Zum Schluss bekamen wir unsere Urkunden zum Streuobstwiesenprojekt. Außerdem erhielten wir ein Namensschild für unseren Baum. Auf dem steht der Name von Gustav und wann und wer ihn gepflanzt hat. Das hängen wir an ihm auf, sobald die Wiese gemäht ist.

Das war ein toller Ausflug. Im Herbst kommt Frau Scherl nochmals zur Apfelernte. Darauf freuen wir uns.           

(Bericht von Schülerinnen und Schüler der Klasse 3)

Besuch in der evangelischen Gemeindebücherei

Anfang Mai besuchte die Klasse 2 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kühn die evangelische Gemeindebücherei in Hayingen. Frau Steinhart zeigte allen Zweitklässler die Bücherei und die vielen neuen Büchern. Herzlichen Dank!

Besuch der evangelischen Gemeindebücherei

Besuch der Württembergischen Philharmonie an der Digelfeldschule

Am Mittwoch vor den Osterferien ertönten aus sämtlichen Zimmern der Digelfeldschule unterschiedliche Klänge, Töne und Rhythmen. Folgte man der Musik, entdeckte man acht InstrumentalistInnen der Württembergischen Philharmonie aus Reutlingen. Die professionellen MusikerInnen, welche sonst auf der großen Bühne, bestehend aus 80 Personen, zuhause sind, präsentierten mit einer Hingabe ihre Orchesterinstrumente den Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Klasse. In vier unterschiedlichen Räumen lernten die Kinder vieles über Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Streichinstrumente und Schlaginstrumente. Von der kleinen Piccoloflöte bis zum großen Schlagzeug und dem beeindruckenden Kontrabass war für jeden etwas dabei. Besonders beliebt bei den Kindern war die Trompete und die Posaune, die sie mit voller Freude und Begeisterung selbst ausprobieren durften.

Ein weiteres Highlight war ein Auftritt des Glockenchors unter der Leitung von Cornelia Kühn. Die Schüler und Schülerinnen der vierten Klasse spielten den MusikerInnen der Philharmonie selbstbewusst das Lied „Laudato Si“ vor.

Herr Hauser, der für die Organisation des Tages zuständig war, informierte die ViertklässlerInnen noch vor Beginn der Instrumentenvorstellung über die Arbeit mit dem Orchester. Zudem durften die Kinder in die Welt eines Dirigenten schnuppern und sich selbst im Dirigieren ausprobieren. Sowohl den MusikerInnen als auch den Kindern der Schule gefiel der Tag besonders gut und sie starteten mit einem breiten Grinsen im Gesicht in die Osterferien.

Klasse 1 bei der Vorstellung der Schlaginstrumente

Für die Bereitstellung der Schlaginstrumente bedanken wir uns herzlich bei der Stadtkapelle Hayingen. Musik verbindet!

Digelfeldschule im „Müll-Boogie-Woogie“-Fieber

Am 09.03.2022 bekam die Digelfeldschule in Hayingen Besuch vom Entertainer Jo Brösele. Auf sehr humorvolle Art und Weise wurde das Thema „Müll“ den Kindern vermittelt. Jo Brösele sorgte durch sein Mülltonnenschlagzeug oder die Joghurtbecherinstrumente für viele lachende Gesichter. 

Jo Brösele in Aktion

Spielerisch lernten die Kinder alles wichtige zur Müllvermeidung und Mülltrennung. 

Ein besonderes Highlight war der sogenannte „Müll-Boogie-Woogie“, welcher sofort ins Ohr ging und das Wesentliche vermittelte.  Als kleines Dankeschön bekamen alle Schülerinnen und Schüler eine Vesperdose.

Klasse 3 & 4 beim Müll-Boggie-Woogie

Besuch bei der Feuerwehr Hayingen

Letzte Woche, am Donnerstag, den 02.12.2021 besuchten wir mit unserer 4. Klasse und Frau Betz die freiwillige Feuerwehr in Hayingen.
Als wir ankamen, erwarteten uns schon Herr Pfister, Herr Glöckler und Herr Rapp. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und fingen auch schon an. Herr Glöckler zeigte uns die Fahrzeuge und noch eine 75-80 kg schwere Übungspuppe. Es gab zwei kleine Fahrzeuge und zwei große Fahrzeuge. Die zwei kleinen waren für den Wald oder Autounfälle und die großen waren für die Brände und andere Sachen.
Das Aufregendste war, dass wir einen „Übungsnotruf“ bei der Zentrale in Reutlingen absetzen durften. Wir riefen dort an und sagten, dass unser Klassenzimmer brennt wegen dem Adventskranz. Als wir aufgelegt hatten, durften wir die Feuerwehrschläuche waschen und schauen, ob sie dicht waren. Zum Glück waren die Schläuche dicht.
Die Feuerwehr zeigte uns noch die Atemschutzmasken und eine 20 kg schwere Sauerstoffflasche für den Rücken.
Am Ende der Zeit fuhren wir noch mit dem Feuerwehrauto zur Schule zurück, sogar mit Sirene und Blaulicht. Das alles war sehr aufregend und toll. (Bericht von Lilly , Klasse 4, Dezember 2021)


Auf der Streuobstwiese

Heute hat uns Frau Scherl in der Schule besucht. Sie ist Streuobstpädagogin und wird in dennächsten Monaten öfters zu uns in die Klassen kommen. Zuerst haben wir das Wort Streuobstwiese in einzelne Wörter zerlegt. Dann haben wir Bilder zu den Wörtern gemalt. Danach sind wir zur Apfelbaumwiese im Bürgergarten gelaufen. Wir haben die Wiese mit einem Maßband abgemessen. Sie ist 50 m breit und 100 m lang. Wir haben viele Spuren von Tieren und Insekten auf er Wiese gefunden: Wühlmäuse, Ameisen, Regenwürmer, Vögel, und vieles mehr. Anschließend haben wir Bilder mit verschiedenen Obstbäumen angeschaut, die auf den Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb wachsen. Auf einem Bild hat Emil einen Pilz entdeckt und konnte genau erklären, wie er entsteht.

Beim nächsten Besuch von Frau Scherl sind wir direkt zu unserer Wiese gelaufen. Frau Scherl hatte schon angefangen ein Loch zu graben. Sie hat für uns die Erde gelockert. Außerdem hatte sie viele Sachen dabei. Wir ließen uns sagen was zu tun ist und starteten gleich. Es war ja nicht so, dass wir nichts zu tun hatten. Wir haben dann mit unseren Schaufeln, Spaten und Hacken das Loch ausgebuddelt. Mit den Händen haben wir die Erde gelockert und die Steine aussortiert. Es hat über eine Stunde gedauert, bis es tief genug waren. Alle haben mitgeholfen. Trotzdem war es anstrengend. Zuerst haben wir einen Holzpfahl in das Loch gesetzt. Dann haben wir den Apfelbaum in das Loch gesetzt. Das Loch haben wir mit Erde und Dünger gefüllt. Die Erde haben wir mit den Füßen festgetreten. Zum Schluss haben wir den Baum festgebunden und gegossen.  Wir haben uns einen Namen für unseren Baum überlegt. Er heißt jetzt Gustav Apfelbaum. Es war echt cool. Wenn der Apfelbaum blüht kommt Frau Scherl wieder. Darauf freuen wir uns schon. (Bericht von Emil, Greta und Madita, Klasse 3, November 2021)


Digelfeldtag


Die Kartoffelernte

Heute fuhren wir nach der großen Pause nach Ehestetten. Unter dem Paul-Burkard-Haus warteten schon Frau König und Herr König auf uns. Sie haben dort einen Acker. Nach der Begrüßung erklärte uns Frau König, welche Kartoffeln gut sind und welche wir lieber nicht einsammeln sollten, nämlich die mit abgehackten Stellen oder die mit grünen Flecken.  Nun ging es los. Jeder bekam einen Eimer und durfte Kartoffeln einsammeln. Herr König fuhr mit einem Roder extra für uns 2 Reihen entlang. Ganz schnell hatten wir unsere Eimer voll. Es gab gelbe, rote und lila Kartoffeln. Dann kam das Beste: Jeder durften seinen vollen Eimer später mit nach Hause nehmen. Nun machten Frau und Herr König ein Feuer in einer Feuerschale und wir legten die Kartoffeln auf den Rost. Während wir warteten bis die Kartoffeln fertig waren, zeigte uns Herr König was auf dem Feld daneben wuchs. Dort bauten Königs viele Gemüsesorten für die Rose in Ehestetten an. Wir entdeckten Sellerie, Lauch, Fenchel und ganz viel mehr. Dann durften wir probieren: orange Karotten, gestreifte Rüben, gelbe Rüben, lila Rüben. Die Rüben und Karotten waren riesig und wie aßen sie direkt auf dem Feld. Endlich waren auch die Kartoffeln durch und alle bekamen etwas. Dazu spendierte uns Familie König noch ein Getränk. Lecker! Da wir so schnell beim Kartoffel ernten waren, durften wir noch auf dem Feld spielen. Das war toll! Hoffentlich machen wir das bald wieder. (Bericht der Klasse 3, 29.09.2021)


Neue Schulhühner

Nachdem unsere Schulhühner so langsam alte Omas werden und auch nicht mehr viele Eier legen, haben wir beschlossen, neue Schulhühner zu kaufen. Am Samstag, den 25. September ging es los. Eingeladen zum Hühnerkauf waren alle Schülerinnen und Schüler, die in den Sommerferien und den zwei Wochen danach Hühnerdienst machten und auch Zeit hatten.

Am Samstag um halb elf trafen wir uns mit Frau Härle und Frau Walzer am Hühnergehege. In zwei Autos fuhren wir nach Ehingen-Berg zum Geflügelhof Dorer. Zuerst durften wir alle Hühner anschauen. Es gab mehrere Ställe. In jedem Stall waren eine oder zwei Hühnerrassen. Die Auswahl war wirklich schwer. Wir durften uns für fünf Hühner entscheiden. Klar war, dass wir wieder welche wollten, die wie Frieda und Bella aussahen, die leider schon gestorben sind. Daher suchten wir zwei „Königsberger“ Hühner aus. Sie haben ein graues Gefieder, eines hat einen braunen Kopf und eines einen schwarzen Kopf. Außerdem entschieden wir uns noch für ein gestreiftes Huhn der Rasse „Blausperber“. Es hatte ein schwarz-weißes Gefieder wie ein Zebra. Auch ein schwarzes Legehuhn mit braunem Kopf gefiel uns gut und durfte in die Transportkiste. Zwischendurch zeigt uns Frau Dorer vom Geflügelhof noch ganz kleine Küken. Alle die sich trauten durften es halten. Eigentlich wollten wir noch eine andere Hühnerrasse kaufen. Doch weil diese Rasse zu hoch fliegen kann und unser Gehege nur 1,85 m hoch ist, haben wir uns nach einer langen Diskussion auf ein weißes „Sussex“-Huhn geeinigt. Am Schluss durfte sich sogar Frau Härle noch ein Huhn aussuchen. Sie entschied sich für ein „Araucana“-Huhn. Es hat ein graues Gefieder, aber keine Schwanzfedern. „Araucana“ -Hühner sollen grüne Eier legen.

Als wir bezahlt hatten, trugen wir die Hühner in den Transportkisten vorsichtig zu den Autos. Zu Hause im Hühnergehege ließen wir sie aus den Kisten. Sie schauten sich alle zuerst vorsichtig im Gehege um. Alle neuen Hühner hatten die Fahrt gut überstanden und tranken gleich Wasser. Die alten Hühner kamen schnell her. Es macht Spaß unsere neuen Schulhühner zu beobachten. Wir sind schon gespannt, wann sie das erste Ei legen. Es war auf alle Fälle ein sehr aufregender Morgen.