Projekte & Aktionen

Unser Digelfeldtag 2023

Am 25. Oktober morgens stand endlich fest, dass das Wetter so gut war, dass unser Digelfeldtag stattfinden konnte. Alle Kinder der Schule trafen sich mit Rucksack und Arbeitskleidung auf dem Schulhof. Von dort aus liefen wir gemeinsam zur Wachholderheide ins Digelfeld. Die Wanderung dorthin war lang, aber auch schön. Dort wartete der Förster, Herr Neumann, mit seinem Hund Luigi und mit fleißigen HelferInnen auf uns. Herr Neumann teilte uns an verschiedene Plätze ein und erklärte uns alles Wichtige. Jede Klasse hatte ihr eigenes Feuer. Die Eltern haben zuvor schon Äste und Zweige geschnitten, so konnten wir gleich loslegen. Es zogen alle ihre Arbeitshandschuhe an und los konnte es gehen. Wir schleppten am Anfang nur große Äste und Reisig ans Feuer und die HelferInnen warfen es ins Feuer. Wir mussten die Äste und Zweige vom Berg zum Feuer hinunterziehen. Das war anstrengend! Bis zur Vesperpause schufteten wir wie die Wilden. So viel Arbeit machte uns sehr hungrig und durstig, darum haben wir nach einer Zeit eine Pause gebraucht. Nach der Pause ging es weiter mit den kleineren Holzstücken. Wir bildeten eine Menschenkette und gaben uns die Hölzer weiter. Das war eine tolle Idee. (Glücklicherweise bekamen wir sogar noch Hilfe von den DrittklässlerInnen, als diese an ihrem Feuer fertig waren.) Als alle Arbeit getan war, durften wir noch miteinander spielen. Der Förster war sehr zufrieden mit uns allen. Zur Belohnung gab es rote Wurst im Wecken, auf Mistgabeln über dem Feuer gegrillt. Es ist schon etwas Besonderes eine Wurst von einer Mistgabel gegrillt zu bekommen. Nach dem Essen machten alle Kinder der Schule und die Helferinnen und Helfer einen Kreis und wir bedankten uns bei den Eltern und verabschiedeten uns. Gemeinsam liefen wir zurück zur Schule.

Nun können wieder neue Wacholderbüsche wachsen und die Tiere weiterhin dort leben. Es war ein sehr schöner Tag, an den ich mich noch lange erinnern werde.

                                                                                                                                                  ein Bericht der Klasse 4

Der Biosphärenaktionstag  der Klasse 4 in Hütten                     

Am 5. Juli 2023 war der diesjährige Biosphärenaktionstag. Um halb acht fuhren wir an der Schule mit dem Bus los und holten noch die Schüler und Schülerinnen aus Gomadingen ab. Der Aktionstag fand in Hütten beim Biosphärenzentrum statt. Es waren von fünf Biosphärenschulen die Viertklässler da. Zuerst wurden wir begrüßt. Dann wurden alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Ich war in der ersten Gruppe und durfte Fledermausnistkästen bauen. Wir bekamen einen Bausatz, einen Hammer, ein Schleifpapier und Nägel. Die einzelnen Teile wurden zusammengenagelt und anschließend geschliffen. Wer mochte, durfte die Nistkästen noch bemalen. Man durfte die Nistkästen mit nach Hause nehmen und sollte sie an einem Baum südlich oder westlich auf 4 Meter Höhe befestigen. Nach anderthalb Stunden war Wechsel zur anderen Aktion, der der zweiten Hälfte der Klasse. Jetzt gingen es in die Bärentalhöhle. Die Höhle war in der Kernzone des Biosphärengebietes. In der Steinzeit lebten dort Bären. Heute leben dort Fledermäuse und Höhlenspinnen. Wir durften dort eine Mutprobe machen: Man sollte eine halbe Minute lang ganz allein in der dunklen Höhle auf einem Stein sitzen. Viele haben es gemacht und es war ziemlich cool. Vor der Höhle haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. Danach sind wir wieder zurück zum Zentrum gelaufen. Dort haben wir uns verabschiedet und sind wieder über Gomadingen zurück zur Schule gefahren. Das war ein cooler Tag und wir haben viel gelernt.

ein Bericht von Manuel

Der Besuch in der Bücherei

Am 31. März 2023 haben wir, die Klasse 2, die Bücherei in Hayingen besucht. In einer Bücherei kann man Bücher ausleihen.  In der vierten Stunde sind wir zusammen mit Frau Härle und Frau Frei zum evangelischen Gemeindehaus gelaufen. In der Bücherei haben wir einen Sitzkreis gemacht. Frau Steinhart hat sich vorgestellt und die Regeln mit uns besprochen. Alle Kinder haben von ihren Lieblingsbüchern erzählt. Anschließend hat Frau Steinhart uns die Bücherei gezeigt und erzählt wie es funktioniert. Die Bücherei ist klein, aber sehr schön. Die Bücher standen in Regalen und waren nach Farben geordnet. Es hat sich jeder ein Buch ausgesucht und leise gelesen. Zum Schluss haben wir ein Foto gemacht und uns verabschiedet. Das war ein schöner Ausflug.

Ein Gemeinschaftsbericht der Klasse 2

Besuch der Klimaschutzagentur in Klasse 4

Am Montag, den 13.02.2023 kam direkt zum Schulbeginn die Klimaschutzagentur in unsere Klasse. Sie waren zu dritt und hießen Anna Schleinitz, Benny und Julian. Wir schauten uns mehrere Filme an. Im ersten ging es ums Wetter und das Klima. Zusammen mit unserem Partner konnten wir ein Arbeitsblatt dazu bearbeiten. Wir erfuhren sehr viel, z.B. was die Ozonschicht mit dem Klima zu tun hat und was passiert, wenn dort ein Loch ist. Zudem mussten wir mit Papierfächern ein Stück Watte über eine Weltkarte zu einem bestimmten Land fächern. Wir hörten vier Geschichten von Kindern aus anderen Ländern und wie das Klima bei ihnen ist. Auf einen großen aufblasbaren Weltball kletteten wir ein Männchen, um zu sehen, wo die Kinder wohnten. Für unsere gute Arbeit bekamen wir einen Schokotaler. Nun machten wir ein Experiment mit CO2. Wir bekamen ein Säckchen mit einer Flasche Wasser, Backpulver, einer leeren Flasche, einem Luftballon und einem Trichter. Dann ging es los: Wir füllten mit dem Trichter Backpulver und Wasser in die leere Flasche. Nun wurde ganz schnell ein Luftballon darüber gestülpt. Wenn sich das Backpulver mit dem Wasser vermischt entsteht CO2. Man sah es, weil sich der Luftballon wie aus Zauberhand aufblies. Wir bekamen auch einen Fragebogen. Der testete, wie klimafreundlich wir sind. Wir besprachen noch, was wir tun können, um weniger CO2 zu produzieren. Zum Schluss spielten wir noch ein letztes Spiel. Es hieß das Eisbärenspiel und war so ähnlich wie „Die Reise nach Jerusalem“. Jeder aus der Klasse war ein Eisbär stand auf einer Eisscholle, einer Platte. Bei Musikstopp musste sich alle eine Eisscholle suchen, doch es wurden von Runde zu Runde immer mehr Platten weggenommen. So geht es auch den Eisbären in der Arktis. Wenn das Klima wärmer wird schmilzt das Eis und die Eisbären können nicht überleben. Es gibt immer weniger. Der erste Tag mit Anna, Benny und Julian machte viel Spaß. 

Am Dienstag, den 14.02. wiederholten wir alles vom Tag davor, auch das Eisbären-Spiel. Wir schauten einen Film an, der zeigte, was der Klimawandel mit den Tieren macht. Außerdem erfuhren wir, wie gefährlich die Schulwege von Kindern in anderen Ländern sind. Oft müssen sie mehrere Kilometer zu Fuß laufen. Der Schulweg ist nicht immer eine Straße sondern sehr gefährlich. Im Gegensatz dazu ist unser Schulweg harmlos. Wir sollten öfters mit dem Fahrrad, Roller oder zu Fuß zur Schule kommen. Nach der großen Pause bekam jeder Gruppentisch eine Box mit vielen Legosteinen. Wir sollten zusammen unsere eigene klimafreundlichen Stadt der Zukunft bauen. Eine Stunde hatten wir Zeit. Am Ende erzählte jede Gruppe den anderen etwas zu ihrer Stadt. Da gab es Fahrradverleihstationen, Windräder, viele Grünflächen mit Bäumen und Blumen, Elektroautos, Solaranlagen auf den Dächern und den Autos, Parks zum Chillen, Skateboard fahren und Bowling spielen und ganz viel mehr. Eine Gruppe versteckte sogar einen Schatz. Es war eine sehr tolle und spannende Zeit mit der Klimaschutzagentur und Anna, Benny und Julian.

Ein gemeinsamer Bericht von Schülerinnen und Schülern der Klasse 4

Besuch im Ulmer Theater

Die Klassen 1- 4 waren am 14.12.2023 im Theater. Wir fuhren zusammen in zwei Bussen nach Ulm. Die Vorstellung begann um 11 Uhr. Gemeinsam schauten wir das Märchen „Aschenputtel“ an. Wir, die Klasse 4, saßen in den Reihen 14 und 15 und hatte eine gute Sicht auf die Bühne.

Aschenputtel war ein sehr freundliches, junges Mädchen. Sie war aber auch sehr fleißig! Aschenputtel hatte eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern, die nicht sehr nett waren. Einmal lud der Prinz zum Ball ins Schloss ein, doch Aschenputtel durfte nicht hin. die Stiefmutter befahl ihr immer wieder Linsen und Erbsen zu sortieren. Zum Glück hatte sie ihre Tauben, die die Linsen von den Erbsen trennten. Von ihrem Vater hatte Aschenputtel Zauberglöckchen erhalten. Als sie diese bewegte, bekam sie ein wunderschönes Kleid. Solch tolle Kleider hätte wir auch gerne! Auf einem Ball verliebte sich der Prinz in Aschenputtel. Die musste schnell nach Hause. Auf dem Weg verlor sie ihren Schuh im Wald. Der Prinz fand ihn. Alle Mädchen im Land mussten daraufhin den Schuh anprobieren, doch nur Aschenputtel passte er. Die beiden heirateten und küssten sich.

Die Stiefschwestern fanden wir am komischsten, denn sie hatten bunte Kleider an und seltsame Frisuren, waren aber auch sehr witzig. Aschenputtel hat wirklich super gespielt und die Kleider waren wunderschön. Interessant war auch die Drehbühne. Immer wenn das Märchen wo anders spielte, dreht sich die Bühne ein Stück. Es gab den Wald, Aschenputtels Haus und das Schloss. 

Als das Stück aus war musste wir uns erstmal strecken. Ein paar von uns gingen noch auf die Toilette, dann fuhren wir wieder heim. Nicht zu vergessen ist die abenteuerliche Busfahrt, die wir bei Eisregen machen durften.

Rund um war es ein gelungener Tag mit der ganzen Schule. Wir freuen und schon auf den nächsten Ausflug! 

 

PS: Leider durfte man während des Theaterstückes kein Fotos machen, sonst würde es auch ein Bild geben.

 Ein Bericht der Klasse 4 

 

Bericht zum Digelfeldtag 2022

Der Digelfeldtag 2022

Am 26. Oktober 2022 brach die gesamte Schule ins Digelfeld auf. Dort wurden wir von dem netten Förster Ferdinand und seinem Hund Luigi begrüßt. Dann wurden die Klassen zu ihren Feuern gebracht und arbeiteten los. Wir schleppten riesige Zweige und Äste zum Feuer. Schon bald rauchte es ganz schön. Nach eineinhalb Stunden war dann endlich Pause und wir aßen unsere Brote und spielten Fangen. Daraufhin arbeiteten wir eine weitere Stunde, bis wir dann alle zum Feuer der Klasse 1 liefen. Dort grillen unsere Eltern die leckeren Würste auf ihren Mistgabeln. Solange spielten die meisten Schülerinnen und Schüler Blinde Kuh oder Fangen. Als alle satt und gestärkt waren liefen oder fuhren wir alle nach Hause. Es war ein toller Tag.

Ein Bericht der Klasse 4

-> Hinweis in eigener Sache: Weitere Bilder vom Digelfeldtag gibt es auf Bilderseite.

Was fliegt und krabbelt auf der Apfelwiese

Am 18. Mai kam Frau Scherl wieder zu Besuch. Wir trafen uns im Bürgergarten bei unserem Baum „Gustav“. Den haben wir im November gepflanzt. Er hat nun grüne Blätter und ist schon gewachsen. Das ist toll. Am diesem Mittwoch haben wir viel über Insekten erfahren und viele schöne Blumen auf der Apfelwiese gesehen. Zuerst erklärte uns Frau Scherl, woran man Insekten erkennt: Sie haben genaue 6 Beine, einen Hinterleib, Oberköper und Kopf. Dann durften wir mit Becherlupen vorsichtig ein Tier vom Wiesenrand einfangen. Wir blieben am Rand, damit nicht alles zertrampelt ist und die Insekten noch genug Nahrung finden und die Blüten bestäuben können. Aber auch dass der Bauer die Wiese noch gut mähen kann und die Kühe ein tolles Essen bekommen.  Als wir die Tiere genauer untersuchten, fanden wir auch Spinnentiere mit 8 Beinen und Vielfüßer wie Asseln oder Tausendfüßer mit ganz vielen Beinen. Frau Scherl erzählte uns noch viel über den Marienkäfer und wir spielten ein Quiz. Zum Schluss bekamen wir unsere Urkunden zum Streuobstwiesenprojekt. Außerdem erhielten wir ein Namensschild für unseren Baum. Auf dem steht der Name von Gustav und wann und wer ihn gepflanzt hat. Das hängen wir an ihm auf, sobald die Wiese gemäht ist.

Das war ein toller Ausflug. Im Herbst kommt Frau Scherl nochmals zur Apfelernte. Darauf freuen wir uns.           

(Bericht von Schülerinnen und Schüler der Klasse 3)

Besuch in der evangelischen Gemeindebücherei

Anfang Mai besuchte die Klasse 2 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kühn die evangelische Gemeindebücherei in Hayingen. Frau Steinhart zeigte allen Zweitklässler die Bücherei und die vielen neuen Büchern. Herzlichen Dank!

Besuch der evangelischen Gemeindebücherei

Besuch der Württembergischen Philharmonie an der Digelfeldschule

Am Mittwoch vor den Osterferien ertönten aus sämtlichen Zimmern der Digelfeldschule unterschiedliche Klänge, Töne und Rhythmen. Folgte man der Musik, entdeckte man acht InstrumentalistInnen der Württembergischen Philharmonie aus Reutlingen. Die professionellen MusikerInnen, welche sonst auf der großen Bühne, bestehend aus 80 Personen, zuhause sind, präsentierten mit einer Hingabe ihre Orchesterinstrumente den Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Klasse. In vier unterschiedlichen Räumen lernten die Kinder vieles über Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Streichinstrumente und Schlaginstrumente. Von der kleinen Piccoloflöte bis zum großen Schlagzeug und dem beeindruckenden Kontrabass war für jeden etwas dabei. Besonders beliebt bei den Kindern war die Trompete und die Posaune, die sie mit voller Freude und Begeisterung selbst ausprobieren durften.

Ein weiteres Highlight war ein Auftritt des Glockenchors unter der Leitung von Cornelia Kühn. Die Schüler und Schülerinnen der vierten Klasse spielten den MusikerInnen der Philharmonie selbstbewusst das Lied „Laudato Si“ vor.

Herr Hauser, der für die Organisation des Tages zuständig war, informierte die ViertklässlerInnen noch vor Beginn der Instrumentenvorstellung über die Arbeit mit dem Orchester. Zudem durften die Kinder in die Welt eines Dirigenten schnuppern und sich selbst im Dirigieren ausprobieren. Sowohl den MusikerInnen als auch den Kindern der Schule gefiel der Tag besonders gut und sie starteten mit einem breiten Grinsen im Gesicht in die Osterferien.

Klasse 1 bei der Vorstellung der Schlaginstrumente

Für die Bereitstellung der Schlaginstrumente bedanken wir uns herzlich bei der Stadtkapelle Hayingen. Musik verbindet!

Digelfeldschule im „Müll-Boogie-Woogie“-Fieber

Am 09.03.2022 bekam die Digelfeldschule in Hayingen Besuch vom Entertainer Jo Brösele. Auf sehr humorvolle Art und Weise wurde das Thema „Müll“ den Kindern vermittelt. Jo Brösele sorgte durch sein Mülltonnenschlagzeug oder die Joghurtbecherinstrumente für viele lachende Gesichter. 

Jo Brösele in Aktion

Spielerisch lernten die Kinder alles wichtige zur Müllvermeidung und Mülltrennung. 

Ein besonderes Highlight war der sogenannte „Müll-Boogie-Woogie“, welcher sofort ins Ohr ging und das Wesentliche vermittelte.  Als kleines Dankeschön bekamen alle Schülerinnen und Schüler eine Vesperdose.

Klasse 3 & 4 beim Müll-Boggie-Woogie

Besuch bei der Feuerwehr Hayingen

Letzte Woche, am Donnerstag, den 02.12.2021 besuchten wir mit unserer 4. Klasse und Frau Betz die freiwillige Feuerwehr in Hayingen.
Als wir ankamen, erwarteten uns schon Herr Pfister, Herr Glöckler und Herr Rapp. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und fingen auch schon an. Herr Glöckler zeigte uns die Fahrzeuge und noch eine 75-80 kg schwere Übungspuppe. Es gab zwei kleine Fahrzeuge und zwei große Fahrzeuge. Die zwei kleinen waren für den Wald oder Autounfälle und die großen waren für die Brände und andere Sachen.
Das Aufregendste war, dass wir einen „Übungsnotruf“ bei der Zentrale in Reutlingen absetzen durften. Wir riefen dort an und sagten, dass unser Klassenzimmer brennt wegen dem Adventskranz. Als wir aufgelegt hatten, durften wir die Feuerwehrschläuche waschen und schauen, ob sie dicht waren. Zum Glück waren die Schläuche dicht.
Die Feuerwehr zeigte uns noch die Atemschutzmasken und eine 20 kg schwere Sauerstoffflasche für den Rücken.
Am Ende der Zeit fuhren wir noch mit dem Feuerwehrauto zur Schule zurück, sogar mit Sirene und Blaulicht. Das alles war sehr aufregend und toll. (Bericht von Lilly , Klasse 4, Dezember 2021)


Auf der Streuobstwiese

Heute hat uns Frau Scherl in der Schule besucht. Sie ist Streuobstpädagogin und wird in dennächsten Monaten öfters zu uns in die Klassen kommen. Zuerst haben wir das Wort Streuobstwiese in einzelne Wörter zerlegt. Dann haben wir Bilder zu den Wörtern gemalt. Danach sind wir zur Apfelbaumwiese im Bürgergarten gelaufen. Wir haben die Wiese mit einem Maßband abgemessen. Sie ist 50 m breit und 100 m lang. Wir haben viele Spuren von Tieren und Insekten auf er Wiese gefunden: Wühlmäuse, Ameisen, Regenwürmer, Vögel, und vieles mehr. Anschließend haben wir Bilder mit verschiedenen Obstbäumen angeschaut, die auf den Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb wachsen. Auf einem Bild hat Emil einen Pilz entdeckt und konnte genau erklären, wie er entsteht.

Beim nächsten Besuch von Frau Scherl sind wir direkt zu unserer Wiese gelaufen. Frau Scherl hatte schon angefangen ein Loch zu graben. Sie hat für uns die Erde gelockert. Außerdem hatte sie viele Sachen dabei. Wir ließen uns sagen was zu tun ist und starteten gleich. Es war ja nicht so, dass wir nichts zu tun hatten. Wir haben dann mit unseren Schaufeln, Spaten und Hacken das Loch ausgebuddelt. Mit den Händen haben wir die Erde gelockert und die Steine aussortiert. Es hat über eine Stunde gedauert, bis es tief genug waren. Alle haben mitgeholfen. Trotzdem war es anstrengend. Zuerst haben wir einen Holzpfahl in das Loch gesetzt. Dann haben wir den Apfelbaum in das Loch gesetzt. Das Loch haben wir mit Erde und Dünger gefüllt. Die Erde haben wir mit den Füßen festgetreten. Zum Schluss haben wir den Baum festgebunden und gegossen.  Wir haben uns einen Namen für unseren Baum überlegt. Er heißt jetzt Gustav Apfelbaum. Es war echt cool. Wenn der Apfelbaum blüht kommt Frau Scherl wieder. Darauf freuen wir uns schon. (Bericht von Emil, Greta und Madita, Klasse 3, November 2021)


Digelfeldtag


Die Kartoffelernte

Heute fuhren wir nach der großen Pause nach Ehestetten. Unter dem Paul-Burkard-Haus warteten schon Frau König und Herr König auf uns. Sie haben dort einen Acker. Nach der Begrüßung erklärte uns Frau König, welche Kartoffeln gut sind und welche wir lieber nicht einsammeln sollten, nämlich die mit abgehackten Stellen oder die mit grünen Flecken.  Nun ging es los. Jeder bekam einen Eimer und durfte Kartoffeln einsammeln. Herr König fuhr mit einem Roder extra für uns 2 Reihen entlang. Ganz schnell hatten wir unsere Eimer voll. Es gab gelbe, rote und lila Kartoffeln. Dann kam das Beste: Jeder durften seinen vollen Eimer später mit nach Hause nehmen. Nun machten Frau und Herr König ein Feuer in einer Feuerschale und wir legten die Kartoffeln auf den Rost. Während wir warteten bis die Kartoffeln fertig waren, zeigte uns Herr König was auf dem Feld daneben wuchs. Dort bauten Königs viele Gemüsesorten für die Rose in Ehestetten an. Wir entdeckten Sellerie, Lauch, Fenchel und ganz viel mehr. Dann durften wir probieren: orange Karotten, gestreifte Rüben, gelbe Rüben, lila Rüben. Die Rüben und Karotten waren riesig und wie aßen sie direkt auf dem Feld. Endlich waren auch die Kartoffeln durch und alle bekamen etwas. Dazu spendierte uns Familie König noch ein Getränk. Lecker! Da wir so schnell beim Kartoffel ernten waren, durften wir noch auf dem Feld spielen. Das war toll! Hoffentlich machen wir das bald wieder. (Bericht der Klasse 3, 29.09.2021)


Neue Schulhühner

Nachdem unsere Schulhühner so langsam alte Omas werden und auch nicht mehr viele Eier legen, haben wir beschlossen, neue Schulhühner zu kaufen. Am Samstag, den 25. September ging es los. Eingeladen zum Hühnerkauf waren alle Schülerinnen und Schüler, die in den Sommerferien und den zwei Wochen danach Hühnerdienst machten und auch Zeit hatten.

Am Samstag um halb elf trafen wir uns mit Frau Härle und Frau Walzer am Hühnergehege. In zwei Autos fuhren wir nach Ehingen-Berg zum Geflügelhof Dorer. Zuerst durften wir alle Hühner anschauen. Es gab mehrere Ställe. In jedem Stall waren eine oder zwei Hühnerrassen. Die Auswahl war wirklich schwer. Wir durften uns für fünf Hühner entscheiden. Klar war, dass wir wieder welche wollten, die wie Frieda und Bella aussahen, die leider schon gestorben sind. Daher suchten wir zwei „Königsberger“ Hühner aus. Sie haben ein graues Gefieder, eines hat einen braunen Kopf und eines einen schwarzen Kopf. Außerdem entschieden wir uns noch für ein gestreiftes Huhn der Rasse „Blausperber“. Es hatte ein schwarz-weißes Gefieder wie ein Zebra. Auch ein schwarzes Legehuhn mit braunem Kopf gefiel uns gut und durfte in die Transportkiste. Zwischendurch zeigt uns Frau Dorer vom Geflügelhof noch ganz kleine Küken. Alle die sich trauten durften es halten. Eigentlich wollten wir noch eine andere Hühnerrasse kaufen. Doch weil diese Rasse zu hoch fliegen kann und unser Gehege nur 1,85 m hoch ist, haben wir uns nach einer langen Diskussion auf ein weißes „Sussex“-Huhn geeinigt. Am Schluss durfte sich sogar Frau Härle noch ein Huhn aussuchen. Sie entschied sich für ein „Araucana“-Huhn. Es hat ein graues Gefieder, aber keine Schwanzfedern. „Araucana“ -Hühner sollen grüne Eier legen.

Als wir bezahlt hatten, trugen wir die Hühner in den Transportkisten vorsichtig zu den Autos. Zu Hause im Hühnergehege ließen wir sie aus den Kisten. Sie schauten sich alle zuerst vorsichtig im Gehege um. Alle neuen Hühner hatten die Fahrt gut überstanden und tranken gleich Wasser. Die alten Hühner kamen schnell her. Es macht Spaß unsere neuen Schulhühner zu beobachten. Wir sind schon gespannt, wann sie das erste Ei legen. Es war auf alle Fälle ein sehr aufregender Morgen.