Die Digelfeldhymne

                                                                                                                                     Text: Otto Reichhard
                                                                                                                                        Musik: Erik Daumann

     1. Sanfte Hügel, stille Wälder findest du in unserm Land.

   Bäche rauschen durch die Felder, rasch vorbei an steiler Wand.

 

  1. Doch nur das erblüht zur Heide, was als Digelfeld bekannt;

    Silberdisteln wie Geschmeide leuchten aus dem Gräseramt.

 

Refrain

Lasst und diesen Schatz bewahren, den von Gott der Mensch erhält!

Jeder soll es noch erfahren, wie so schön das Digelfeld.

 

  1. Zu dem Schatze sich gesellen Orchideen groß und fein.

    Und du find’st an vielen Stellen unser Waldesvögelein.

 

  1. Enziane hier sich zeigen, blau färbt sich das ganze Feld;

    Scheu das samten Haupt auch neigen Küchenschellen, ungezählt.

 

Refrain

 

  1. Die Wacholder auf der Heide recken hoch sich wie die Riesen,

    laden Schafe ein zur Weide, liebe Gäste auf der Wiesen.

 

Refrain